Zubehör zum 2:1-Auswärtssieg: Elfmeter-Killer, Rumpfteam und Kampfgeist

Aufgrund des geplanten Maibaumkraxeln, das vom Gasthaus “Weinbeißer” und dem SVF für kommenden Samstag geplant war, wurde die Partie gegen St. Willibald auf “Christi Himmelfahrt” vorverlegt. Mittlerweile hat sich wieder was geändert, das Maibaumkraxeln wurde wegen der schlechten Wetterprognosen, auf Samstag, 30. Mai datiert.
Wer es nicht gesehen hat, kann es kaum glauben. Trotz einer großen Zahl von verletzten Spielern hält die Kampfmannschaft des SV Schwarzmüller Freinberg über 97 Minuten das Spiel in St. Willibald offen. Man agiert geschickt, aggressiv, erspielt gute Möglichkeiten und ist - durch die oben erwähne Not geboren - eine Einheit. Jeder für Jeden ist die Devise, die das Ganze möglich macht. Trainer Hans Haslinger hat anscheinend die passenden Worte und die richtige Taktik gefunden, und das Gute daran, die Aktiven haben diese perfekt umgesetzt. Klar gab es auch dieses Mal den ein oder anderen Fehler im Match, dieselben Probleme hatte aber auch der Gegner. Klar scheiterten wir einige Male in aussichtsreicher Position am Goalie oder versiebten Chancen, nur diese Mankos hatte auch St. Willibald. Letztlich war das 2:1 (1:0) ein Sieg des Willens und an das an sich glauben - und genau hier hatten wir die entscheidenden Vorteile. Zusätzlich hatten wir einen Keeper, der zum Wiederholungstäter wurde. Erneut machte Marcel Schauer einen Elfmeter gegen uns unschädlich - und nicht nur damit war er wieder ein Erfolgsgarant. Der Sieg gilt letztlich allen, die in dieser Saison Teil der Kampfmannschaft waren. Spieler, Trainer, sportliche Leiter, Offizielle usw. Es war ein Spiel für unsere geschundene Seele… und wir sagen es deutlich: “Es darf ruhig so weiter gehen”.
Am Samstag, 23. Mai, um 16 Uhr, empfängt der SVF zum nächsten Meisterschaftsspiel die 1b von Bad Schallerbach. Das Hinspiel war eine eindeutige Sache für unsere Elf. Der SV Schwarzmüller Freinberg gewann auswärts mit 5:1 (1:0), ein Ergebnis, das uns auch jetzt gefallen würde. Unsere 1b ist erneut spielfrei und greift erst am 31. Mai in Enzenkirchen wieder ins Meisterschaftsgeschehen ein.
Das Match kurz gefasst
- 10.: Erste Aufregung auf den Rängen. Sankt Willibald greift an, Steilpass in die Spitze, 2 Spieler stehen klar im Abseits, die Fahne bleibt unten, Marcel bereinigt das Ganze auf seine Art - er hält.
- 11.: Erneut Abseits, dieses Mal greift der Referee ein und pfeift, jetzt zeigt auch die Fahne des Wachlers nach oben.
- 12.: Goalie Schauer läuft einem Angreifer entgegen, dieser ist jedoch früher am Ball und schiebt die Kugel Richtung Kasten, Basti riecht den Braten und klärt in höchster Not.
- 18.: Der SVF setzt sich geschickt durch, Leo umkurvt dabei den Keeper, wird aber zu weit abgedrängt, sein Schuss wird vor der Torlinie zur Ecke abgewehrt.
- 20.: David Cerveny bleibt in der Box Sieger, spielt danach auf Mathias Weich, der donnert die Kugel über das Gehäuse.
- 27.: Murks setzt David in Szene, der vergibt.
- 28.: David Cerveny wird am 5er perfekt bedient und nutzt die Möglichkeit eiskalt zum Freinberger 1:0-Führungstreffer.
- 29.: Es brennt schon wieder vor dem Tor der Gastgeber, SVF kommt über rechts, Flanke, Schuss - doch der Torwart verhindert den Einschlag. 30. Marcel klärt vor alleinstehendem Angreifer, unser folgender Konter zischt über die Latte.
- 39.: Zunächst ein nicht gepfiffenes Foul der Gastgeber an ihrem 16er, der folgende Konter endet mit einem umstrittenen Foulelfmeter für Sankt Willibald. Auch hier ist Marcel die Hauptperson und hält den Penalty.
- 45.: Schuss aus der Drehung von David Cerveny, der Keeper klärt. Beim Gegenzug steht Marcel zu weit vor seinem Kasten. Ein Heber und der Ball schlägt zum 1:1 ins Netz. Das ist hart…
2. Hälfte
- 47.: Freistoß für die Gastgeber von der Strafraumgrenze direkt Richtung Tor, Marcel taucht ihn aus der unteren Ecke.
- 48.: Erneut ist unser Torwart mit einer Flugeinlage der Sieger. Die ersten 20 Minuten nach dem Wechsel diktiert St. Willibald.
- 66.: “Überfall” der Einheimischen. Ein Abschluss aus vollem Lauf, doch Marcel verkürzt den Winkel und bereinigt.
- 68.: Ein fein getimter Eckball von Sergio Tomm, Moritz Diebetsberger eilt der Kugel entgegen und netzt per Kopfball ins Dreieck ein. Freinberg geht mit 2:1 in Führung.
- 71.: Erneut entschärft der Goalie eine Freinberger Möglichkeit vom 5er aus.
- 73.: Sergios Schuss aus 18m wird abgefälscht, trotzdem kann der Keeper reflexartig halten.
- 94.: Noch einmal setzt sich David Cerveny in der Box durch, er scheitert am Keeper. Dann sind es für uns noch lange 180 Sekunden, ehe das Spiel mit einem 2:1-Sieg für uns endet.