Wenn jetzt Schluss wäre ...
Bei hochsommerlichen Temperaturen etwickelte sich die Partie zwischen Freinberg und Hartkirchen zunächst etwas zäh. Die Gegner beschnupperten sich und boten 15 Minuten Sommerfußball. Danach die ersten Chancen. Beide Teams hatten Glück nicht in Rückstand zu geraten. Doch allmählich nahmen die SVF’ler die Zügel etwas fester in die Hand, bestimmten das Spiel, nahmen Tempo auf und setzten den Gegner stärker unter Druck. Hartkirchen ließ sich dadurch nur sporadisch beeindrucken und setzte weiterhin gefährliche Konter. Als man bereits mit dem Pausenpfiff rechnete, schlugen die Unsrigen zu. Freinberg eroberte sich in der Abwehr des Gegners den Ball, ein kluger Pass und Christoph Stadler markierte in Torjägermanier das 1:0.
Auch nach dem Seitenwechsel attackierte der SVF konsequent und nur wenige Sekunden nach dem Anpfiff versenkte Thomas Froschauer, nach einem dicken Patzer des Gästegoalies, den Ball in den Maschen. Neuer Spielstand 2:0, und dies war, bei sommerlichen Temperaturen, so etwas wie die Vorentscheidung. Freinberg drückte und hatte deutliche Vorteile. Erst in der 60. Minute tauchten die Gäste wieder einmal vor dem gegnerischen Gehäuse auf, ohne aber wirkliche Gefahr zu erzeugen. Freinberg bestimmte die Partie in allen Belangen und zeigte, dass man in der 1. Klasse angekommen ist. Hartkirchen konnte nur noch gelegentliche Konter fahren, die aber nur selten Gefahr brachten. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff gelang Andreas Grüneis, nach einem klug gespielten Pass, das letztlich verdiente 3:0. Ein neutraler Zuschauer brachte es auf den Punkt: “Freinberg hatte System, klare spielerische Strukturen und war dem Gegner läuferisch und technisch überlegen …” Freinbergs geschlossen agierendes Team bot über weite Strecken eine gute Leistung und übernahm mit diesem Erfolg die Tabellenspitze. Und wenn man etwas träumerisch veranlagt ist und die Tabelle betrachtet, gibt es nur einen Wunsch: Wenn jetzt Schluss wäre …
