Aus der Not eine Tugend gemacht
Freinbergs Lazarett ist immer noch dicht gefüllt und doch kann man auch den nachrückenden Spielern blind vertrauen. Das Team rückt noch näher zusammen, setzt die Taktik von “Trainerfuchs” Grünbart konsequent um und sicherte sich so einen immens wichtigen Auswärtssieg. Auch in Natternbach agierte der SVF aus einer sicheren Abwehr und setzte immer wieder aus der “Betonmauer” heraus kluge und oft gefährliche Angriffe. Zur Pause stand es 0:0, das erste Ziel war erreicht.
In der 2. Hälfte wurde Freinberg immer energischer, die herausragende Abwehrleistung gab die notwendige Sicherheit und Freinberg war auch durch zahlreiche Fernschüsse immer wieder gefährlich. Mit der Hereinnahme von Markus Pretzl in der 72. Minute wurde der Druck auf das Tor der Einheimischen erhöht. Nach einem klug herausgespielten Konter über die Flügel konnte Pretzl Markus, zwei Minuten nach seiner Einwechslung, den Ball in den Maschen versenken. Der Jubel war riesengroß und schweißte das Team noch mehr zusammen. Die letzte Viertelstunde wurde durch kluge Spielanlage und entsprechendem Einsatz zu einer Beute des SVF, wie auch letztlich die Punkte. Nach dem Schlusspfiff große Freude auf dem Platz und bei den wiederum zahlreich mitgereisten Freinberger Fans. Freinbergs Trainer Grünbart machte aus der Not eine Tugend, änderte die Taktik und agiert jetzt noch mehr aus einer konsequenten Abwehr. Der SVF übernahm nach diesem Sieg wieder den 4. Tabellenplatz und sorgte auch für reichlich Abstand nach unten. Ein Team, das als Einheit auftritt und auch als Eintritt überzeugt liegt weiterhin vor den Erwartungen, die wir vor der Saison hatten.