SV Schwarzmüller Freinberg
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SV Schwarzmüller Freinberg

Servus, Fans und Freunde des SVF!

0:2 verloren - Korrekter Ausgleich nicht anerkannt

Auch das zweite Spiel nach dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga muss Freinberg auf der Minusseite verbuchen. Zwar agierte die Haas-Elf besser als in der Auftaktpartie, doch am Ende nahm Ostermiething etwas glücklich die Punkte mit.

Freinberg agierte von Beginn an aus einer verstärkten Abwehr und überließ zunächst den Gästen den Drang nach vorne, doch obwohl Ostermiething deutlich mehr Ballbesitz hatte, blieben gefährliche Strafraumaktionen aus. Die Gäste attackierten konsequent den ballführenden Gegenspieler und pressten meist mit zwei Mann. Der SVF fand kaum ein Gegenmittel. Gelegentliche Konter verpufften. Viele kleine Fouls auf beiden Seiten nahmen Fahrt aus der Partie, wobei Freinberg einfach zu viele unnötige Ballverluste produzierte. So dauerte es bis zur ersten echten Torchance des Spiels bis zur 26. Minute. Lajos kommt acht Meter vor dem Kasten ans Leder, er trifft die Kugel nicht richtig und die Möglichkeit ist dahin. In Minute 28 hat der SVF Glück. Engertsberger verliert in der eigenen Hälfte bei einem Dribbling den Ball. Ostermiething reagiert schnell, ein kluger Pass, Abschluss, doch ein Freinberger fälscht den Ball ins Toraus ab. Nach einer halben Stunde die Vorentscheidung. Ein kluger Pass aus dem Mittelfeld auf die 16er Linie, einer unser Abwehrspieler steht etwas zu weit von seinem Gegner, ein blitzschnelle Drehung , ein platzierter Schlenzer und der Ball schlägt unerreichbar im linken unteren Toreck ein. 1:0 für Ostermiething. Bereits im Gegenzug landet ein Kopfball von Benj Scharnböck in den Maschen. Der Schiri verweigert dem Treffer die Anerkennung - und das ist falsch. Unser “Capitano” sprang im 5er an den Ball, der Goalie fliegt von hinten auf unseren Spieler, wenn, dann begeht er das Foul und nicht Scharnböck. Das ist bitter …Zwei Minuten vor der Pause zieht Lajos aus 20 Metern ab, der Goalie kann das “Ei” mit den Fingerspitzen um den Pfosten drehen. Es bleibt beim “ungerechten” Rückstand.

Bei Premiere ging die Luft aus

Das hatte man sich etwas anders vorgestellt. Zum Auftakt der Saison 2015/16 der Bezirksliga-West musste Neuling Freinberg in Rottenbach antreten. Es wurde bitter, am Ende siegten die Einheimischen mit 4:0 - und das hochverdient.

Trainer Markus Haas ließ sich von Norber Kasbauer vertreten, der zur Premiere auf zwei Stammkräfte (Tomm und Langenbach) verzichten musste und deswegen einige Änderungen vornahm. Von Beginn an wurde der SVF in die Defensive gezwungen und fand selbst kaum einmal sein eigenes Spiel. Rottenbach drängte mit Macht und zeigte den 250 Zuschauen wer Herr im Hause ist. Nach gerade zehn gespielten Minuten kam das Anfang vom Ende. Ein Freinberger Abwehrspieler versuchte den Ball an der Toraußenlinie abzuschirmen um den Ball ins Aus rollen zu lassen. Doch ein Einheimischer ließ nicht locker, “stahl” den Ball, ein feiner Querpass ein Hammer und der Ball zappelte unerreichbar für Goalie Haas im Freinberger Netz. Rottenbach blieb weiter am Drücker und schnürte den SVF in der eigenen Hälfte ein. Der Gastgeber spielte, Freinberg reagierte. Bis zur Pause lag der Ball noch zweimal im SVF-Gehäuse, doch das Schiedsrichtergespann versagte beide Male die Anerkennung wegen Abseits bzw. Handspiels. Glück gehabt.

Vorrundenspiele 2015

In der kommenden Vorrunde müssen sich die Freinberger Fans zeitlich ein wenig umstellen, weil viele Spiele am Samstag stattfinden werden. Zur Unterstützung hat der Sektionsleiter diese Übersicht erstellt.

Resümee: Tolle Saison mit Aufstieg gekrönt

Man muss diese Saison 2014/15 noch einmal Revue passieren lassen und die gesamte Spielzeit etwas aufbereiten. Am Ende, das wissen die Fans und Insider, belegte Freinberg sensationell den 2. Platz und stieg, nach den Relegationsduellen gegen Gilgenberg, in die Bezirksliga auf. Die 10. Spielzeit des SVF in dieser Liga startet am 15. August in Rottenbach.

Der SVF startete nach dem Relegationsaufstieg über Kopfing furios in die 1. Klasse. Trainer Markus Haas hatte sein Team auf den Punkt topfit gemacht. Erst am sechsten Spieltag musste man den ersten Punktverlust hinnehmen. Ausgerechnet im Heimspiel gegen den damaligen Tabellenletzten, Obernberg, reichte es “nur” zu einem 1:1-Unentschieden.

Das sind unsere Bezirksliga-Kontrahenten

Kaum ist die Relegation vorbei sind wir natürlich neugierig gegen welche Teams wir in der kommenden Saison in der Bezirksliga “aufgeigen”. 23 Jahre (1992/93) ist es her, dass wir in dieser Klasse zuletzt aufliefen und dies sind nach neuesten Meldungen unsere Kontrahenten:

Antiesenhofen
Dorf a. d. Pram
Eggelsberg-Moosdorf
Munderfing
Münzkirchen
Neumarkt
Ostermiething
Peuerbach
Ranshofen
Rottenbach
Schalchen
St. Marienkirchen/Sch.
St. Roman

Nur Reserve?

Natürlich richtet sich das Augenmerk vieler Fans des SVF zunächst auf die Kampfmannschaft, die in dieser Saison zu unser aller Freude den Aufstieg in die Bezirksliga (Sprachgebrauch Aufstiegsfeier gegen 5:30 Uhr: Gebirgsliga) in zwei hart umkämpften Partien errungen hat.
Mindestens ebenso erfolgreich war in dieser Saison aber unsere Reserve, die sich gleich direkt den Meistertitel gesichert hat. Wieviele Spieler sind dort wohl beteiligt? Sind es 18 oder gar 20? Nein! Sage und schreibe 35 Spieler kamen in den 24 Spielen der Saison 2014/15 zum Einsatz, deren Altersspanne sich vom 15-jährigen jungen Wilden Gaderer Tobias bis zum 38-jährigen Routinier Stiglmaier Andreas erstreckte. Wenn man nicht nur die Kaderspieler betrachtet, sondern die gelegentlich von der AH ausgeliehenen Spieler mitbetrachtet, so gehört AH-Leihgabe Sageder Harald die Alterspräsidentschaft mit 46 Jahren. Für Freunde der Statistik hat Reserve-Trainer Norbert diese und weitere Informationen in einem Dokument zusammengetragen.
Das Miteinander von U18 über Kader bis zur AH ist sicherlich auch etwas, worüber wir uns als Gemeinschaft von Sportlern besonders freuen dürfen, vielleicht sogar das, was den SVF besonders auszeichnet. Unser aller Dank als Fans und auch der besondere persönliche Dank des Erfolgscoaches Norbert Kasbauer gilt allen, die beigetragen haben und dabei auch Doppelbelastungen nicht gescheut haben. Die Mischung und das gemeinsame Ziehen am gleichen Strang waren ein wichtiger Bestandteil des Erfolges. Das war sicherlich nicht Reserve, das war mindestens 1b. Danke Jungs!

3:2 verloren ... und doch aufgestiegen - Bezirksliga, wir kommen!

Dieses Match war nichts für zarte Nerven. 650 Zuschauer erlebten - nach dem 1:0 Erfolg des SVF in Freinberg - eine unwahrscheinlich spannende, hart umkämpfte aber immer faire Entscheidungspartie im 80 km entfernten Gilgenberg. Am Ende jubelte Freinberg, obwohl man mit 2:3 verloren hatte. Das ist Fußball …

Freinberg ging mit dem Bewusstsein ins Spiel, dass man die erste Partie mit 1:0 gewonnen hatte und dass man somit ein “Pfund” in der Hand hatte. Sobald der SVF ein Tor schießen würde, brauchte Gilgenberg einen Sieg mit zwei Toren Unterschied. Kompliziert, aber richtig. Der Gastgeber agierte von Beginn an offensiver und versuchte Freinberg zu beeindrucken. Man war auf ein schnelles Tor aus. In der zweiten Minute “stahl” Gilgenberg dem SVF einen Ball an der Mittellinie, ein toller Pass, doch Torwart Haas ist zur Stelle. Fünf Minuten später die Großchance für den bestens agierenden Engertsberger Rene, von der Mittelline aus startet er ein tolles Solo, doch sein Schuss wird vom Goalie pariert, das war eine Hundertprozentige. Die nächste Möglichkeit zwei Minuten danach, Gabor zieht in den Strafraum, sein gefühlvoller Schuss zischt am langen Pfosten vorbei ins Aus. Danach sieht man eine ausgeglichene Partie, beide Teams haben Chancen, Gilgenberg hat leichte Vorteile. Nach 26 Minuten riecht der SVF die Führung, Tomm schleift über links drei Verteidiger, doch kurz vor dem Kasten ist im letzten Moment Endstation. Eine halbe Stunde ist gespielt, als der heimische Goalie mit viel Mühe und Glück einen satten Reinprecht-Freistoß parieren kann. Nur drei Minuten später die Ernüchterung für unser Team und die stimmgewaltigen Freinberger Fans. Ein langer Pass, einer unserer Abwehrspieler verfehlt die Kugel, ein Angreifer “bedankt” sich mit dem 1:0 für Gilgenberg in der rechten Torecke. Der SVF hat zu beißen. Zehn Minuten später wieder eine Top-Möglichkeit für uns, Tomm erhält den Ball genau in den Lauf, doch er setzt das Leder aus spitzem Winkel über das Gehäuse und direkt im Anschluss kann der Gilgenberger Schlussmann nur mit voller Kraft und viel Glück eine weitere Großchance von Gabor entschärfen. Den direkten Gegenzug über die rechte Flanke verwerten die Einheimischen völlig überraschend zum 2:0. Auf der Tribüne sind die SVF’ler erstarrt. Vom Anpfiff weg zieht es den SVF nach vorne. Gabor ist zur Stelle und setzt die Kugel in den Winkel. Freinberg hat das wichtige Auswärtstor, jetzt brauchen die Einheimischen einen Sieg mit zwei Toren Unterschied. Der Pfiff des sehr guten Referees beendet eine starke erste Halbzeit, in der Gilgenberg etwas mehr Ballbesitz und auch etwas mehr Glück hatte.