Konter wie Nadelstiche: Bittere 2:5-Heimschlappe
Wer den Anfang sah, kann das Ende nicht verstehen. Freinberg legte los, wie von der Tarantel gestochen. Schnelle Angriffe, permanenter Druck und erste Chancen. Bereits nach wenigen Sekunden hat Freinberg die erste Möglichkeit, keine Minute später schleift Rene gleich zwei Abwehrrecken, doch der Tormann ist auf der Hut und kratzt den Schuss von der Strafraumgrenze aus dem unteren linken Toreck. In dieser Tonart geht es weiter, die Fans hoffen auf mehr. Die kalte Dusche nach 7 Minuten. Ein langer Ball über die Abwehr, ein Direktschuss der Waizenkirchner geht an die Querlatte, erneut eine Flanke, ein Gästestürmer steht alleine am 5er und nickt mit der ersten Torchance zum 0:1 ein. Unbegreiflich. Zwei Minuten später erst ein Quer- dann ein Steilpass aus dem Mittelfeld, wieder geht ein Stürmer alleine und schließt gekonnt mit einem Schuss vom 16er ins lange Eck zum 0:2 ab. Der SVF ist angeknockt. Unsere Gäste bleiben weiterhin hinten stabil und nach vorne fahren sie schnelle Konter. Die nächste Katastrophe in der 27. Minute. Ein Verteidiger haut über die Kugel, wieder steht ein Gästespieler total frei, erneut schlägt ein Direktschuss von der Strafraumlinie im langen Eck ein. Brutal – es steht 0:3. Aus drei Chancen macht Waizenkirchen drei Tore, das ist effizient. 35 Minuten sind gespielt als erneut ein langer Ball über die SVF-Abwehr zu einem freistehenden Angreifer gelangt, doch dieses Mal kann man mit letztem Einsatz Schlimmeres verhindern. Freinberg ist überfordert, die Gäste spielen ihre wenigen Angriffe, wie von einer Schablone abgekupfert, immer auf die gleiche Art und Weise. Der Halbzeitpfiff ist eine echte Erlösung.


